Walter Benjamin

Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten.
Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht.

Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band I, Seite 1241.

20.10.12

über Samuel Tzschirner














  


Straßenkampf in Dresden: Gemälde von Julius Scholtz, 1849

"Seine Energie ist im Sachsenland eine unerhörte Erscheinung": Wie der Armenanwalt Samuel Tzschirner 1849 in der Deutschen Revolution zum Volkstribun wurde. Ein Artikel von Christian Jansen aus der "Zeit" vom 8.7.2012.
Es ist eines der entscheidenden Daten, einer der Wendepunkte der deutschen Geschichte: Am 3. April 1849 lehnte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. in Berlin die Kaiserkrone ab, die ihm eine Delegation der Deutschen Nationalversammlung angeboten hatte. Konstitutioneller Monarch eines demokratisch vereinigten Deutschlands wollte er, der König »von Gottes Gnaden«, nicht sein, die Kaiserwürde wies er zurück, da an ihr der »Ludergeruch der Revolution« hafte.
Rückblickend fragt man sich allerdings, wie die Versammlung kluger Männer, die seit dem Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche tagte und dort unter anderem die Verfassung für das neue Reich ausgearbeitet hatte, überhaupt auf die Idee kommen konnte, ausgerechnet den psychisch schwer gestörten preußischen König zum »Kaiser der Deutschen« machen zu wollen, zumal seine Verachtung aller modernen politischen Ideen – ob Liberalismus, ob Demokratie, ob Verfassungsstaat – hinlänglich bekannt war. Sicher galt die normative Kraft des Faktischen als wichtigstes Argument für diese Entscheidung: Preußen war in dem »kleindeutschen« Reich (ohne die Habsburgermonarchie), das die Mehrheit in der Nationalversammlung wollte, die einzige Großmacht.
Seit November 1848 jedoch befand sich in Berlin – ebenso wie in Wien – die Revolution in der Defensive. Der große Aufbruch stand kurz vor dem Scheitern. Das Militär unterstützte überwiegend loyal die Fürsten, und alle Versuche, eine revolutionäre Gegenmacht zu schaffen, schlugen fehl. Insofern war die Wahl des preußischen Königs zum Kaiser der Deutschen am 28. März 1849 in der Paulskirche selbst schon ein Ausdruck des Wunschdenkens gewesen – als könnte man das Haupt der Gegenrevolution durch eine solche »Rangerhöhung« auf die eigene Seite ziehen.
Die verbliebenen Bastionen des Freiheitskampfes lagen jenseits von Preußen und den Habsburger Landen im Dritten Deutschland, in den Mittel- und Kleinstaaten des Deutschen Bundes. Immerhin 29 der gut 40 Staaten hatten die Reichsverfassung unter dem Druck der öffentlichen Meinung angenommen. Allerdings fehlten darunter neben den beiden Großmächten die Königreiche Hannover, Bayern – und Sachsen, der ökonomisch am weitesten entwickelte deutsche Staat. Wie Preußens König, so weigerte sich Friedrich August II., die Reichsverfassung zu akzeptieren. Daraufhin kam es im Frühjahr 1849 zu einer blutigen Erhebung: dem Dresdner Maiaufstand.
Diese dramatische Eskalation war abzusehen gewesen. Sachsen prosperierte, die Bürger verlangten eine Beteiligung an der Macht. Auch die entstehende Arbeiterklasse formierte sich als eigenständige Kraft; in jenen Tagen wurde das Königreich zur Wiege der Arbeiterbewegung in Deutschland. Schon vor der Revolution hatte es hier zahlreiche demokratisch-republikanische Organisationen gegeben wie Robert Blums Leipziger »Redeübungsverein«. So waren in Sachsen die Demokraten in der Lage, die Unzufriedenheit der Unterschichten in konkrete politische und soziale Forderungen zu übersetzen und sich zusammen mit den liberalen Oppositionsführern im Landtag an die Spitze der Revolution zu stellen. Robert Blum und Karl Biedermann – ein Demokrat und ein Liberaler – führten hier die Achtundvierziger-Bewegung an.
Als Blum am 9. November 1848 in Wien erschossen wurde und in Preußen und Österreich die Revolution bereits entscheidend geschlagen war, stand die in ganz Sachsen bestens organisierte demokratische Volkspartei mitten im Wahlkampf. Es ging um die erste demokratische Wahl eines Landtags. Da blieb die Wiener Tragödie nicht ohne Eindruck, und die Volkspartei fuhr einen überwältigenden Sieg ein: Von den 75 Abgeordneten der zweiten Kammer des sächsischen Landtags waren 66 (also 88 Prozent) Demokraten! Hinzu kamen sieben Liberale und zwei Konservative. Aber da im Konstitutionalismus der Monarch die Regierung beruft, hatte dieser überwältigende Wahlsieg keinen unmittelbaren Einfluss auf die Regierungsbildung.
Im wohl radikalsten frei gewählten deutschen Landtag aller Zeiten fand sich auch eine Strömung als starke Minderheit vertreten, die ansonsten in der Revolution von 1848/49 vor allem außerparlamentarisch eine Rolle spielte. Es waren jene entschiedenen Demokraten und Republikaner, die auf eine zweite Revolution setzten und denen die Suche nach Kompromissen mit den Liberalen und nach einer realpolitischen Strategie gegen die wieder erstarkten reaktionären Kräfte sinnlos erschien. Ihr profiliertester Vertreter im Dresdner Landtag war der Advokat Samuel Erdmann Tzschirner.
Vor genau 200 Jahren, am 29. Juni 1812 in Bautzen zur Welt gekommen, stammte Tzschirner wie so viele Radikale der Zeit aus einer verarmenden Handwerkerfamilie. Sein Vater war ein Strumpffabrikant, der allerdings mit dem ökonomischen Strukturwandel nicht Schritt halten konnte und später von der städtischen Armenunterstützung leben musste. Zu Tzschirners Jugend und insbesondere zu der wichtigen Frage, warum er trotz der Armut der Familie in Leipzig Jura studieren konnte, lassen sich kaum gesicherte Informationen finden. Mit seinem Namensvetter, dem Wittenberger Theologen Heinrich Gottlieb Tzschirner (1758 bis 1828), wird er zwar gelegentlich verwechselt, ist er aber offenbar nicht verwandt; ärgerlich nur, dass das einzige immer wieder reproduzierte, vermeintliche Porträt Samuel Tzschirners ganz offensichtlich nicht ihn, sondern den Theologen zeigt.
Ins Licht der Öffentlichkeit trat der junge Jurist als beliebter Armenanwalt in Bautzen und seit 1844 in der sächsischen Anwaltsvereinigung. Er schloss sich den demokratischen Vaterlandsvereinen an und saß seit dem April 1848 im Dresdner Landtag.
Ihm und seinen Mitstreitern erschien die Idee eines preußisch dominierten Reichs als fauler Kompromiss. Sie wollten Österreich unbedingt miteinbeziehen und die deutschen Grenzen nach ethnischen Kriterien ziehen. Denn auch den Demokraten ging es nicht nur um »Einheit und Freiheit«, sondern immer auch um imperiale Macht. Auch sie wünschten, Deutschland »Weltgeltung« zu verschaffen.
Vor allem aber kritisierten Tzschirner und die entschiedenen Demokraten die Paulskirchenverfassung als Republikaner: Sie wollten an der Spitze des Reichs einen Präsidenten sehen, keinen Monarchen. Nachdem Friedrich Wilhelm die Krone der Deutschen abgelehnt hatte, schien ihnen die Frage des Staatsoberhaupts wieder offen. Sie verlangten eine Volksabstimmung. »Man frage das Volk in Urversammlungen«, rief Tzschirner am 14. April 1849 im Landtag, »das Volk mag dort seine Entscheidung darüber abgeben, ob die Verfassung nach seinem Willen ist.« Nur Spott hatte er dafür übrig, dass die Mehrheit in der Paulskirche selbst nach der brüsken Abfuhr durch den Preußenkönig weiterhin an der Idee des Erbkaisertums festhielt: »Sie will wiederholt bei jenem Oberhaupte anklopfen und dringend bitten, doch aus Güte für das Volk sich zum Oberhaupte aufzuwerfen.«
Eine Woche später agitierte der begnadete Redner Tzschirner die 5. Generalversammlung der sächsischen Vaterlandsvereine – also nach heutigen Begriffen der demokratischen Partei –, die mit 70.000 Mitgliedern die stärkste Organisation im Lande waren. Er wiederholte seine Kritik an der Konfliktscheu der Mehrheitsdemokraten. Seine Rede elektrisierte den Saal. Man forderte die Landtagsfraktion auf, der sächsischen Regierung keine neuen Steuern mehr zu bewilligen. Daraufhin verließen die Kompromissbereiten (nach heutigen Begriffen: die Realos) die Organisation und gründeten eine neue: den Blumschen Vaterlandsverein.
Doch der Konflikt endete rasch. Unter dem wachsenden Druck der Reaktion, das Ancien Régime zu restaurieren, schlossen sich die Reihen der Demokraten wieder. Auf einer Volksversammlung am 30. April in Leipzig bekannte sich Tzschirner zur Reichsverfassung. Sie bilde die Basis für den Sieg der Demokratie in Deutschland.
Zugleich arbeitete er auf eine neue Revolutionswelle im ganzen Reich hin. Der an allen derartigen Geheimoperationen der Radikalen beteiligte russische Anarchist Michail Bakunin attestierte Tzschirner später, er sei »der hauptsächliche, wenn nicht [...] einzige [...] Leiter der Vorbereitungen für die sächsische Revolution« gewesen. Auch die von Karl Marx im preußischen Köln redigierte Neue Rheinische Zeitung lobte den Revolutionär: »Ohne ihn würde die Zweite Kammer, wenn auch antiministeriell und demokratisch wohlgesinnt, nur ein Waschlappenbild gewähren. Tzschirners Energie ist im Sachsenland eine bisher ziemlich unerhörte Erscheinung, eine Nationalanomalie.«
Anfang Mai beginnt der Kampf. Ausgelöst wird er allerdings nicht durch Tzschirners Agitation, sondern durch das unfähige Agieren Friedrich Augusts. Ohne Not ruft er preußische und bayerische Truppen zu Hilfe. Erst diese Provokation reizt die Bewegung für die Reichsverfassung zur Tat. Am 3. Mai versucht die von Liberalen und gemäßigten (»Blumschen«) Demokraten getragene Kommunalgarde, das Zeughaus zu stürmen, um Waffen zur Verteidigung der Stadt gegen die fremden Truppen zu beschaffen.
Doch die königlichen Soldaten wehren den Angriff ab. Es kommt zu einem Massaker, das 20 Menschenleben kostet. Daraufhin beginnen die Radikalen unter Anleitung des berühmten Architekten Gottfried Semper, der Dresdens neues Hoftheater entworfen und die Erweiterung des Zwingers geplant hat, Barrikaden zu bauen. Sie sollten sich als äußerst wirksame Verteidigungslinien bewähren.
Der völlig überforderte König verliert die Nerven. Am 4. Mai flieht er mitsamt Familie und Ministern aus der Stadt und zieht sich auf die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge zurück. Eine Ad-hoc-Versammlung aus Mitgliedern des Landtags ergreift die Initiative und bildet eine provisorische Regierung. An die Spitze rücken drei Abgeordnete, welche die drei politischen Strömungen der Revolution repräsentieren. Carl Gotthelf Todt (1803 bis 1852), ein seit mehr als zehn Jahren engagierter Oppositioneller, vertritt das liberale Bürgertum; aber bereits am 6. Mai flüchtet er aus Dresden. Der sächsische »Turnvater« und Paulskirchenabgeordnete Otto Leonhard Heubner (1812 bis 1893) steht für die »Blumschen« Mehrheitsdemokraten. Schließlich Tzschirner, der Repräsentant der radikalen Demokraten.
Er ist der Tribun des Volkes. Seine kleinbürgerliche Herkunft teilt er mit der Mehrheit der Aktivisten von 1849, wie der Berliner Historiker Rolf Weber und sein Kollege Hermann-Josef Rupieper aus Halle in ihren Studien über jene 869 Männer herausfanden, die später wegen ihrer Beteiligung am Maiaufstand angeklagt wurden. Mehr als zwei Drittel standen in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Schon deshalb sahen sie in Tzschirner ihren Mann.
Der Aufstand ist trotz Sempers solider Barrikaden nur von kurzer Dauer. Der provisorischen Regierung gelingt es zu keinem Moment, eine schlagkräftige Streitmacht zu mobilisieren. Gegen reguläre Truppen bleibt sie ohne Chance. Zwar gibt es acht- bis zehntausend Bewaffnete – unter ihnen der 36-jährige Hofkapellmeister Richard Wagner – zuzüglich der Freiwilligen aus anderen Teilen Sachsens, und es gelingt ihnen auch zunächst, die etwa 2.000 königstreuen Soldaten zum Rückzug aus der Innenstadt zu zwingen. Aber der Aufstand bleibt isoliert, und bereits am 5. Mai treffen weitere sächsische Truppen ein, sowie preußische Einheiten unter Generalleutnant Friedrich von Waldersee.
Der Versuch, die königlichen Soldaten auf die republikanische Seite zu ziehen, ist von vornherein aussichtslos. Das liegt nicht zuletzt an der Taktik des sächsischen Kriegsministers Bernhard von Rabenhorst. Er hat alle als politisch unsicher geltenden Truppenteile nach Schleswig-Holstein geschickt. Dort sollen sie den Unabhängigkeitskampf gegen Dänemark unterstützen.
Angesichts der aussichtslosen Lage verweigern die meisten Mitglieder der Kommunalgarde den Einsatz. Tzschirner organisiert zusammen mit Bakunin, dem Arbeiterführer Stefan Born und Wagners Freund, dem Hofmusikdirektor August Röckel, den Widerstand hinter den Barrikaden. Nach vier Tagen jedoch müssen die Aufständischen kapitulieren.
Rabenhorst gewährt 2.000 von ihnen freies Geleit – in eine der letzten Hochburgen der Reichsverfassungskampagne, nach Freiburg. Auch Richard Wagner flüchtet. Er taucht mit falschem Pass in der Schweiz unter, weiterhin steckbrieflich gesucht. Viele andere Kämpfer werden verhaftet. Man treibt sie in der Dresdner Frauenkirche zusammen und interniert sie dort. Etliche werden misshandelt.
Tzschirner entkommt. Er reist nach Frankfurt am Main und weiter nach Baden. Zusammen mit dem Revolutionsführer Gustav Struve und dem militärischen Organisator Johann Philipp Becker versucht er von hier aus ein letztes Mal, die Wende zu erzwingen. Ohne Erfolg: Am 18. Juni wird die Nationalversammlung, das »Rumpfparlament«, das sich aus Frankfurt nach Stuttgart geflüchtet hat, von württembergischem Militär auseinandergetrieben; am 23. Juli kapitulieren in der Festung Rastatt die letzten Freiheitskämpfer vor den preußischen Truppen.
Tzschirner flieht wie 10.000 weitere Demokraten in die Schweiz, die einzige Republik im damaligen Europa. In Zürich tritt er Anfang 1850 als Anführer einer »Revolutionären Zentralisation« in Erscheinung – einer Organisation, die ohne jede Basis bleibt und in Sektierertum und Selbstzerfleischung endet.
Aus der Schweiz ausgewiesen, wandert er 1854 über London, wo er kurz in Kontakt mit dem von Marx und Engels geleiteten Bund der Kommunisten kommt, in die USA aus. Auch hier ist sein Schicksal unerforscht. 1861 soll er eine Anstellung am New Yorker Zollamt erhalten haben.
Er gehörte zu jenen »Forty-Eighters«, die mit dem Herzen in Deutschland blieben. 1863 bittet er die sächsische Regierung um Begnadigung. Er darf zwar zurückkehren, doch nicht als Anwalt arbeiten: Er erhält Berufsverbot. Schwer krank, schlägt sich Samuel Tzschirner in Leipzig durch, wo er noch vor der Reichsgründung, am 17. Februar 1870, stirbt. Am Grab spricht August Bebel.
Unter denen, die nach dem Maiaufstand verhaftet worden waren, waren Tzschirners Genossen Heubner und Röckel. Sie traf die Rache der alten Mächte: Im Januar 1850 wurden sie zum Tode verurteilt, später zu lebenslanger Haft begnadigt. Heubner saß neun Jahre und Röckel zwölf Jahre unter harten Bedingungen im Zuchthaus Waldheim.
Bleibt die Frage, ob sie nicht konsequent genug gehandelt hatten. Sie wollten, resümiert der Historiker Manfred Hettling von der Universität Halle-Wittenberg im Jahr 2000 in einer klugen Analyse, eine Revolution, etwas ganz Neues, ohne das Alte zu zerstören. Ihnen fehlte, wie bereits August Röckel 1865 in seinem lesenswerten Bericht Sachsens Erhebung und das Zuchthaus zu Waldheim schrieb, »der entschieden rücksichtslose Willen, die Sache um jeden Preis durchzuführen, und darum vermochten sie es auch nicht«. Wie vielen Demokraten stand ihnen das abschreckende Beispiel der jakobinischen Tugenddiktatur vor Augen: Sie wollten zivil bleiben und nicht über Leichen gehen. Das macht ihr Scheitern sympathisch.
Darin unterscheidet sich ihre Haltung fundamental von der Michail Bakunins oder Friedrich Engels’, welche die Lage weitaus abgeklärter und weniger idealistisch beurteilten. Anders als Tzschirner wollten sie nicht ein besseres Sachsen oder Deutschland schaffen, sondern die Verhältnisse »zum Tanzen bringen«, um letztlich die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören. Die Verfassungskampagne erschien ihnen chancenlos, und sie machten zynische Witze über die »Barrikadenordnung« der Dresdner Rebellen.
Trotz aller Niederlagen hielten Tzschirner, Heubner und Röckel an ihrer Vision fest. Sie stehen für jene Achtundvierziger, die sich nach dem Scheitern des demokratischen Aufbruchs der Anpassung an die politischen Verhältnisse, nicht zuletzt an Bismarcks äußerlich so erfolgreiche Gewaltpolitik verweigerten. Ihr bekanntester Vertreter ist der Königsberger Arzt Johann Jacoby, der ebenso wie Tzschirner am Ende seines Lebens der Sozialdemokratie nahestand. Man mag diese Unbeugsamkeit realitätsfremd nennen – in ihrer Konsequenz bleibt sie bemerkenswert. Denn so offensichtlich diesen Männern im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts die deutsche Gegenwart abhandenkam, so gehörte ihnen doch, spätestens nach 1945, die Zukunft.

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