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| Jennifer O´Neill in Die sieben schwarzen Noten |
Ein spannender Giallo-Krimi, der zudem nach dem Verhältnis von Traum und Wirklichkeit, von Phantasie und Vernunft fragt.
Der Band versammelt auf rund 120 Seiten drei Aufsätze, die sich durch einen sympathisch jargonfreien, nüchternen Tonfall auszeichnen. Der erste Aufsatz rückt ins Bild, dass das Attentat in der Zeit des Hitler-Stalin-Paktes stattgefunden hat, weswegen es KPD und Sowjetunion nicht begrüßten. Im zweiten Aufsatz geht es um Martin Niemöller und Dietrich Bonhoeffer und um die politisch-theologischen Implikationen des Widerstandsrechts. Der dritte Essay zeichnet nach, wie Elser in der Bundesrepublik wahrgenommen bzw. nicht wahrgenommen wurde.
Die Biografie über Friedrich Pollock, den Organisator des Frankfurter Instituts für Sozialforschung ist sehr gut recherchiert und gekonnt geschrieben. Die ersten beiden Kapitel beschreiben seine Herkunft aus dem jüdischen Bürgertum, man muss an die „Effingers“ denken. Die Freundschaft zu Max Horkheimer, die in Stuttgart entsteht, zieht sich als roter Faden durch das Buch. Dessen Kapitel zeichnen die wichtigsten Diskussionen nach, die in den 20er bis 50er Jahren am Institut geführt wurden, über die Möglichkeiten der Planwirtschaft, den Charakter des Nationalsozialismus und die Automatisierung der Industrie. Da Pollock einige Jahre in New York und Kalifornien lebte, streift der Biograf auch die amerikanische Geschichte. Interessant ist z.B., dass die deutschsprachigen Exilanten während des Korea-Krieges sehr ernsthaft befürchteten, dass die amerikanische Westküste Schauplatz von Kämpfen werden könnte.
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| François Cluzet als Paul und Emanuelle Béart als Nelly |