Stefan Kurt als Leo Silberstein und Alexandra Maria Lara als Antonia Berger
Der Filmtitel entspricht dem zweiten Vers der Nationalhymne der DDR und ist passend gewählt. Die Kommunisten, die, wie z.B. Wilhelm Pieck, schon im Kaiserreich und der Weimarer Republik oppositionelle Politik gemacht hatten und 1933 zuschauen mussten, wie ihre Partei zerschlagen wurde, waren in den Jahren 1952 und 53, in denen der Film spielt, schließlich doch noch in die Situation geraten einen sozialistischen Staat aufbauen zu können. Um die Bevölkerung der DDR dafür zu gewinnen, hielten sie es für notwendig, deren Rolle im Nationalsozialismus und auch die stalinistischen Säuberungen zu tabuisieren. Dieses politisch-moralische Dilemma zeigt der Film am Beispiel der Figur der Antonia Berger, die sich, obwohl die SED ihr abverlangt über ihre Zeit in einem sowjetischen Lager zu schweigen, zum Verbleib in der DDR entscheidet