Woody
Allen, Blue Jasmin, 2013
Tragikomödie
Jim
Jarmusch, Only Lovers Left Alive, 2013
Barocke Rocknummer
Christoph Hochhäusler, Unter dir die Stadt, 2010
„Realismus ist immer Neo-, Sur-, Super-, Hyper-.“ (Frieda
Grafe)
Justin
Chadwick, The Other Boleyn Girl, 2008
So wie der Banker in Hochhäuslers Film seinen Angestellten
nach Jakarta befördert, so verpasst Henry VIII. den Ehemännern der Boleyn Girls
Aufgaben abseits des Hofes, um die Frauen für sich zu haben. Ein biblisches
Motiv.
Rainer Werner Fassbinder, Die Sehnsucht der Veronika Voss, 1982
Krimi
Terrence
Malik, Badlands, 1973
Roadmovie
Robert Altmann, McCabe & Mrs. Miller, 1971
Western: „McCabe
& Mrs. Miller ist zur
Blütezeit des New Hollywood entstanden, jener kurzen Phase in der Geschichte
der Traumfabrik, in der die alten Studiobosse abdankten und die neuen
Konzernbosse noch nicht die Zügel fest in der Hand hatten - und junge Autoren
und Regisseure das Machtvakuum nutzten und ihre künstlerischen Vorstellungen
fast ohne Intervention durchsetzen konnten. McCabe hat einen Traum. Er will in
der gerade entstehenden Stadt ein Bordell mit einem Badehaus einrichten und
schnell reich werden. Es gibt Bodenschätze hier, Bergwerke entstehen, und
McCabe hält bald Beteiligungen. Auftritt Mrs. Miller (Julie Christie): Sie hat
ihre Träume längst hinter sich. Pragmatisch macht sie McCabe klar, dass er als
Mann für das Unternehmen Bordell dringend eine Geschäftspartnerin braucht.
Hier, wo eine Liebesbeziehung keimen könnte, die Frau den wilden Westerner zu
domestizieren hätte, signalisiert Altman bereits durch das ,,&“ im Titel,
dass es um etwas anderes geht – eine Firma, eine Beziehung zwischen Mann und
Frau, die auf Geld beruht. Selbst wenn der Romantiker McCabe später zu Mrs.
Miller ins Bett steigt, wird sie immer wieder auf ihre Geldschatulle auf dem
Nachttisch deuten. Die Illusion der Liebe und andere zivilisatorische Annehmlichkeiten
sind nur gegen blanke Dollars zu haben. Doch der Aufstieg des Kleinunternehmens
McCabe & Miller ist im nach Westen expandierenden Kapitalismus
zugleich der Anfang vom Ende. Eine anonyme Bergwerksgesellschaft schickt
bezahlte Killer, die McCabe, der sich selbst mit einem Westernheroen
verwechselt, gerade noch erledigen kann. Er stirbt dabei – ähnlich sinnlose und
einsame Western-Tode gibt es nur noch bei Sam Peckinpah.“ (Bodo Fründt
im Klappentext der DVD)
Éric Rohmer, La
Collectionneuse, 1966
Essay darüber, wie sich Intellektuelle die Gründe für ihr
Handeln zurechtlegen.
Benjamin Christensen, Das geheimnisvolle X, 1914
Spionagethriller