"Übrigens stieß ich bei einer Internetrecherche zu Huysmans
interessanterweise auf einen der bemerkenswertesten Artikel von Rediger, der
Huymans in der Revue européenne als denjenigen Autor bezeichnete, bei dem die Sackgasse
des Naturalismus und des Materialismus am offenkundigsten erkennbar geworden
sei; aber der ganze Artikel war ein einziger Aufruf an seine früheren
traditionalistischen und identitären Freunde. Es sei tragisch, bekundete er
leidenschaftlich, dass eine irrationale Feindseligkeit gegenüber dem Islam sie
daran hindere, die folgende Gewissheit nicht zu erkennen: Sie seien in den
wesentlichen Punkten im völligen Einklang mit den Moslems. Was die Ablehnung
des Atheismus und Humanismus angehe, die notwendige Unterwerfung der Frau und
die Rückkehr des Patriarchats: Ihr Kampf sei in jeder Hinsicht derselbe." (S.
248)
Kritik von G. Scheit in Sans Phrase Nr.6. (S. 186 f.):
Gewalt im Namen der Sharia komme nicht vor, der Islam werde also verharmlost.
Die Sehnsucht nach Befriedung der Gesellschaft durch Gewalt komme nicht vor.
Es werde nicht deutlich, warum François nicht im katholischen Kloster bleibe.
Die ökonomische Neuordnung Frankreichs sei unschlüssig dargestellt.
Der Islam als Einheit stiftende Macht sei angesichts des Zerfalls des Nahen Ostens unglaubwürdig.
Journalistischer, konventioneller Stil.
Der Roman stelle keine Provokation des Islam, sondern der französischen Öffentlichkeit dar.
Der Antisemitismus hätte vom Rand in den Mittelpunkt des Romans gerückt werden müssen.

