La règle du jeu (die Spielregel), Regie: Jean Renoir, 1939
Eine viel gelobte Komödie, Renoir spielt selbst mit. Der
Film hinterlässt aber nicht solchen Eindruck wie die Große Illusion oder
Bestie Mensch.
Katzelmacher, Regie: Rainer Werner Fassbinder, 1969
Besser als erwartet. Kleinstädtische Langeweile und
Borniertheit werden einem beim Zuschauen aufgezwungen. Fassbinder schrieb das
Drehbuch und spielt selber mit. Auf der DVD findet sich zudem der witzige
Kurzfilm Das kleine Chaos.
Das verfluchte Haus, Regie: Elio Petri, 1970
Mit Franco Nero,
dem original Django. Hier spielt er einen sehr erfolgreichen
italienischen Künstler, der vor den Freunden seiner Kunst und vor seiner
geschäftstüchtigen Frau in eine alte Villa flieht. Dort spukt es, weil eine
junge Frau vor den Mauern des Anwesens ums Leben kam. Der Künstler versucht dem
Schicksal dieses Mädchens auf die Spur zu kommen und beschäftigt sich immer
obsessiver mit ihr, bis er am Ende versucht seine Frau umzubringen und in der
Irrenanstalt landet. Es bleibt unklar, ob der Spuk seinen Träumen entspringt
oder ob ein realer Spuk ihn in den Wahnsinn treibt.
Long hello
& short goodbye, Regie: Rainer Kaufmann, 1999
Eine schöne Liebesgeschichte und für einen deutschen Krimi (es spielen
Axel Milberg und Katja Riemann mit) erstaunlich unterhaltsam und formal unkonventionell.
Der Bulle ist der Bösewicht.
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