Im Januar 2018 habe ich mit Gewinn das Buch "Die autoritäre Revolte" von Volker
Weiß gelesen. Während es im investigativ-journalistischen Stil beginnt, wird es bis zum
Schluss immer besser und polemischer. Richtig gut ist dann, wie der Autor mit
Foucault den heutigen Antirassismus und mit Palästina-Freund Klaus Holz
den Islamismus kritisiert. Tübingen kommt an zwei Stellen vor:
Die hier 1959 gegründete Katholische (später: Konservative) Front führte
die kreativen Protestformen in Deutschland ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Hepp
Der rechte Carl Schmitt-Kenner Günter Maschke heiratete 1965 in Tübingen
die Schwester von Gudrun Ensslin. In Tübingen studierte Maschke
Philosophie bei Ernst Bloch und war von 1963 bis 1964 Redakteur der
Studentenzeitung Notizen. 1964 fand er Anschluss an die radikal-linke
situationistische „Subversive Aktion“ Tübingen. Nach deren Auflösung
1966 engagierte sich Maschke im Sozialistischen Deutschen Studentenbund
(SDS). https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Maschke
Es ist erfreulich, dass das Buch von Volker Weiß
in den Feuilletons auf großes Interesse gestoßen ist, weil es z.B. den Unterschied zwischen Konservativen und Rechten erhellt und die Islamfreundschaft der Identitären und Völkischen beschreibt.
Walter Benjamin
Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten.
Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht.
Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band I, Seite 1241.
Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht.
Walter Benjamin, Gesammelte Schriften, Band I, Seite 1241.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen